Ja, ich bin der Meinung, daß es in der Schule eine gewaltige Gehorsamsstruktur gibt. Bei Entscheidungen (Schule betreffend) merkt man deutlich, daß man am kürzeren Ast sitzt und kaum etwas mitzureden hat! Das prägt natürlich auch die Persönlichkeit: Ich für meinen Teil denke, daß man dadurch depressiv wird, seine eigene Meinung verliert und keine Selbstverantwortung bekommt. Es ist schwer, sich auf den Schulalltag zu freuen, wenn man weiß, daß alles nur ein „Ich bin der Stärkere“ – Institut ist, Lehrer kaum ein Verständnis für irgend etwas aufbringen und man als kleines Kind, daß das zu tun hat was man sagt, angesehen wird: Die Schule sollte für’s Leben sein – Freunde, Selbstverantwortung und Stärke zur eigenen Meinung – sind meiner Absicht nach die wichtigsten Dinge!

Schülerin, 13. Schulstufe, 18 Jahre