Es gibt Montessori-Schulen (das sind Schulen, die nach den „Empfehlungen“ von Maria Montessori ihre Schüler unterrichten), wo Schüler und SchülerInnen dann das lernen was sie wann lernen wollen. Dabei gibt es allerdings 3 „Schwerpunkte“ auf die sich der Unterricht „beschränkt“: den sprachlichen , den mathematischen und den kosmischen Unterricht, der Nebenfächer wie Physik, Chemie, Biologie, Geographie aber auch Geschichte beinhaltet. Das Besondere an der Unterrichts- und Lernmethode von Maria Montessori ist, daß alles GREIFBAR gestaltet ist: In Mathematik lernt man mathematisches, räumliches und geometrisches Denken mittels Hilfsmitteln wie Kugelreihen, Würfel. In Sprachen (Deutsch, Englisch) werden Holzbuchstaben oder Buchstaben aus Filz, die auf Karton geklebt sind und mit verbundenen Augen „erraten“ werden können, verwendet.
Leider ist es bei uns  so, daß Montessori-Schulen sehr wenig vorhanden sind und selbst wenn, es nur Volks- und (bestenfalls) Hauptschulen gibt. Ebenfalls ist diese „Montessoriausbildung“ sehr teuer, was die Sache „Selbstbestimmtes Lernen“ nicht gerade vereinfacht, da ohne ausgebildete Lehrer ein solcher Unterricht nicht stattfinden kann. Es ist schwierig, Kinder die in Montessorischulen erzogen wurden, in weiterführende Schulen zu integrieren, da sie nicht auf die gleiche Art und Weise FUNKTIONIEREN wie Kinder aus „herkömmlichen“ Schulen!

Sabine M., 12. Schulstufe, 18 Jahre